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Heilpraktiker für Psychotherapie

Anderen Menschen zu helfen, die an psychischen Störungen leiden, sie kompetent zu beraten und zu behandeln, ist eine sehr interessante und erfüllende Tätigkeit.

Gleichzeitig ist dieses Berufsfeld mit einem hohen gesellschaftlichen Ansehen verbunden. Dem entsprechend sind die Ansprüche, die an Ihre Qualifikation gestellt werden, recht hoch; und Ihre Zulassung zum Beruf des Heilpraktikers für Psychotherapie ist an das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung beim Gesundheitsamt gebunden.

Das gesamte Dozententeam verfügt über langjährige gemeinsame Erfahrungswerte und verhilft seinen Schülern somit erfolgreich zum Ziel: dem Abschluss!

Die nachweislich hohe Erfolgsquote sowie das optimale Kostenmanagement basiert auf einem strukturierten Ausbildungskonzept.

Die therapeutischen Fertigkeiten um eine optimale Heilung oder Linderung zu erzielen, basieren auf einer Methodenvielfalt. Das bedeutet unterschiedliche therapeutische Techniken in Kombination anzuwenden sowie den Patienten da „abzuholen“ wo er steht.

Durch die unterschiedlichen therapeutischen Techniken entsteht eine „maßgeschneiderte Behandlung“.

Sie werden in verschiedenen therapeutischen Richtungen eingeführt. Dabei werden viele Übungen und praxisnahes Arbeiten, z.B. mit Rollenspiele durchgeführt um die erlernten Techniken anwenden zu können. Ein zeitlicher Großteil der Ausbildung ist auf die therapeutischen Fertigkeiten gelegt.

Im Blickpunkt hierbei stehen die vier Säulen der Ausbildung für den Heilpraktiker für Psychotherapie:

Allgemeine und spezielle Psychopathologie

  • Diagnostik/ ICD-10
  • Psychologie
  • Psychotherapie
  • Praxisorganisation

 

Ausbildungsdauer

  • 24 Monate
  • Jeden Montag: 18.00-21.30 Uhr (1/3 Theorie 2/3 Praxis)

 


 

Lehrplan Psychotherapie/ medizinische Themenübersicht/ ICD10 ca. 25 Wochen

  • Medizinische Ausbildung
  • Grundlagen der Neurologie (Anatomie, Physiologie)
  • Epilepsien
  • Schmerz, klinische Schmerzbilder
  • Allgemeine Psychopathologie
  • Schizophrene Störungen
  • Affektive Störungen
  • OrganischePsychosomatik
  • DD Funktionelle Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Somatoforme Störungen (u.a. Angst, Zwangsstörungen)
  • Sucht und Abhängigkeit (Drogen und Alkohol)
  • Suizidalität
  • Forensische Psychiatrie
  • Psychiatrische Notfälle
  • Psychopharmakoptherapie
  • Anamnestisch-diagnostische Übungen
  • Psychosen

 


 

Lehrplan Psychotherapie/ Therapieunterrichtsplanung ca. 50 Wochen

Einleitung (Inhalte der therapeutischen Ausbildung)

  • Vorstellung einzelner Verfahren, welche aufeinander aufbauen
  • Selbsterkenntnis/Selbsterfahrung
  • Wenn darf ich therapieren und wenn nicht?
  • Wenn möchte ich nicht therapieren? ( z.B. Alkoholiker)
  • Wann macht Therapie Sinn?

Beispiele:
Leidensdruck, evtl. körperliche Symptome und  keine „seelische“, Ausdruckscharakter z.B. Rückenschmerzen Bauch oder Magenschmerzen,
gesellschaftsuntragbares Verhalten ( z.B. bei PS)

  • Welche Therapie ist die „Richtige“?
  • Wer bestimmt, dass eine Therapie sein soll? (Patient), (Arzt bei medikamentöser Behandlung) z.B. akuter manischer oder schizophrener Zustand)

Voraussetzungen:
Introspektionsfähigkeit, dazu wird Intelligenz benötigt.

 


 

Anamneseerhebung

  • Familienherkunft/ Häufigkeit /Krankheiten / körperlicher – psychischer Zustand des Patienten?
  • Welche Therapien bisher? Welche Diagnosestellung?
  • Bisherige Lebensgeschichte/ Auffälligkeiten Symptome seit wann ?
  • Wie äußern sich Diese? Wie fühlen sich Diese an?
  • Wo- wann- wie treten „die Symptome“ auf?
  • Bisherige Bewältigungsversuche?
  • Seit wann?
  • Suizid/ Gedanken/ Planung/ Vorstellung

 


 

Psychoanalyse

  • Abwehrmechanismen
  • Entwicklungstheorie
  • Übertragung/ Gegenübertragung

 


 

Transaktionsanalyse

  • Beobachtung eigener und fremder Kommunikationsmuster, dient als Ansatzmöglichkeit  zur Korrektur kommunikativer Probleme
  • Erwachsen (Raum lassen/ Verständnis/ eigene Bedürfnisse sachlich  zum Ausdruck bringen)
  • Eltern(Befehl) / Kind (störrisch, bockig sehr emotional)
  • Durch erkannte Kommunikationsposition und Änderung, kann der andere Gesprächspartner geführt werden.

 


 

Gesprächstherapie

  • Patient wählt Thema über das er sprechen möchte, keine Führung vom Therapeuten „Raum lassen“
  • Spiegeln „wiedergeben Gehörtes und Gefühltes“
  • Aktualisierungstendenz/ Selbstheilungskräfte werden aktiviert


 

Verhaltenstherapie

  • Führung übernimmt der Therapeut
  • Konditionierungen klassische und operante operante Konditionierungen
  • Verstärkerarten
  • z.B.(Shaping „am Anfang“, Chaining „ am Ende einer Handlung“
  • Modelllernen
  • Reizüberflutung
  • Systematische Desensibilisierung
  • Problemanalyse
  • Klare Absprachen „der Ziele“ der Therapie
  • Selbstbehauptungstraining (Promting „Ja, sehr gut wiederholen Sie Ihre Forderung“)
  • Erkennung sozialer Kompetenzen
  • Rollenspiele ( Problemdarstellung, Wie könnte Lösung aussehen, wird mit Therapeut gespielt oder mit der Gruppe, danach in Realsituation umgesetzt


 

Progressive Muskelentspannung

  • Therapeutenanleitung


 

Autogenes Training

  • Unter/ Mittel/- und Oberstufe


 

Med. Heilhypnose

  • Rapportherstellung
  • Erlernung von hypnotischen Sprachmuster (Milton- Modell)

Verschiedene Induktionstechniken:

-  -5-4-3-2-1- Methode

  • Konfusionstechnik
  • direkte und indirekte Trance
  • Hebelinduktionen
  • Spezielle Techniken der therapeutischen Nutzung 8z.B. Raucherentwöhnung)
  • Indikationen
  • Metaphernarbeit
  • Veränderung von Verhaltensmuster usw.
  • Aufbau von Selbstwertgefühl usw.

 


 

Familientherapie

  • Hypothesenbildung
  • Zirkuläre Fragetechnik
  • Wunderfragen
  • Kybernetik
  • Genogramm
  • Triadische Syteme
  • positive Konnatation usw.
  • Umdeutung (Reframing) von Verhaltenskontexten, um die Bewertung der Verhaltensweisen zu verändern
  • Paradoxe Intentionen, gegenläufige Ratschläge die den Teilnehmer in Bewegung bringen
  • Metaphernarbeit, Parabeln und Geschichten als indirekte Aufforderung doch selbst zu handeln
  • gezieltes provokatives Aussprechen möglicher Annahmen betroffener Kommunikationsteilnehmer
  • Ausnahmen zu erlebter Wahrnehmung beharrlich erfragen, nötigenfalls durch Paraphrasieren
  • Gestaltarbeit, die Übersetzung ausgedrückter Stimmungen mit Händen und dem Körper des Teilnehmers
  • hypothetische Verankerung positiver Entwicklungsszenarien mittels Konjunktion
  • Soziogramme, die grafische Darstellung der sozialen Beziehungen im System


 

Familienstellen

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

  • Lösungsorientiert Fragetechniken
  • Unterscheidungsfragen
  • Skalenarbeit/ Prozentarbeit usw.
  • Refraiming


 

NLP

  • Werkzeugkasten
  • V-A-O-K
  • Metakommunikationsebenen
  • Spiegeln, Pacen
  • Refraiming
  • Beliefs
  • Werte
  • Ressourcen
  • Assoziation- und Dissoziationstechniken
  • Anker
  • Wahrnehmungsebenen
  • Histiory change
  • New Behavior


 

Missbrauch von Therapie

  • Missbrauch vom Therapeutenseite (sexuell, finanziell, z.B. Selbstbewusstseinssteigerung des Therapeuten wie „toll er ist“)
  • Missbrauch des Patienten: z.B. Therapie statt leben
  • Medikamentenmissbrauch

 

Wie man Heilpraktiker werden

  • Die gesetzlichen Voraussetzungen, um als Heilpraktiker für Psychotherapie zugelassen zu werden, sind:
  • Die deutsche Staatsbürgerschaft, bzw. für Ausländer eine gültige Aufenthaltsgenehmigung, sowie die Beherrschung der deutschen Sprache
  • Mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Die sittliche Zuverlässigkeit, d.h. es dürfen keine schweren strafrechtlichen Verfehlungen vorliegen
  • Die geistigen und körperlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, d.h. es dürfen keine Sucht- oder andere schwerwiegende Körperliche und seelische Erkrankungen vorliegen
  • Das 25.Lebensjahr muss vollendet sein
  • Der Beginn der HP- Ausbildung ist jedoch schon vorher möglich
  • Das Bestehen der amtsärztlichen Überprüfung

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