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Paar- und Familientherapie

Systemische Therapie

Als Systemische Therapie wird eine psychotherapeutische Fachrichtung beschrieben, in der systemische Zusammenhänge und interpersonelle Beziehungen in einer Gruppe als Grundlage für die Diagnose und Therapie von seelischen Beschwerden und interpersonellen Konflikten betrachtet werden.


Der klassisch aus der systemischen Familientherapie entwickelte Ansatz sieht das familiäre System bzw. das organisatorische System eines Unternehmens als Ressource, auf dem das einzelne Mitglied sowohl seine Fähigkeiten und Stärken entwickeln, als auch Verhaltensstörungen ent- wickeln kann. Zeigt ein Mitglied der Familie oder Unternehmung psychische oder Verhaltensauffälligkeiten, so wird der Betreffende als „Symptomträger“ für das Gesamtsystem betrachtet. Dies kann sich in typischen privaten Konflikten mit dem Partner, aber auch in immer wiederkehrenden Problemen mit Kunden oder Kollegen zeigen.  

Die Elemente der "Systemischen Beratung" beziehen generell ganzheitliche Fragestellungen mit ein. Anliegen oder als schwierig und konflikthaft empfundene Situationen betrachtet der Therapeut aus verschiedenen Beziehungsebenen. Hierbei gilt eine Analogie aus der Physik: Je nach Standort finden Sie auf die scheinbar gleiche Frage mehrere "richtige" Antworten. Der Standort definiert sich hier durch das System, durch das Element und seine Beziehungen zu anderen Elementen.   Systemische Beratung ermöglicht den Beteiligten:

  • die Wahrnehmung neuer, bisher unbekannter Perspektiven
  • Verständnis für die Haltung der übrigen Beteiligten
  • die Analyse von Mustern in Kommunikations- und Interaktionsvorgängen
  • angemessene Interventionen
  • die ganzheitliche Hypothesenbildung

Ausbildungsinhalte:

  • Arbeit mit analogen Gestaltungen und verbalen Visualisierungen
  • Zirkuläre Fragen, die den Standpunkt Dritter wiedergeben
  • positives Konnotieren, die wertschätzende Haltung gegenüber zirkulären Ursachen
  • Umdeutung (Reframing) von Verhaltenskontexten, um die Bewertung der Verhaltensweisen zu verändern
  • Paradoxe Intentionen, gegenläufige Ratschläge die den Teilnehmer in Bewegung bringen
  • Metaphernarbeit, Parabeln und Geschichten als indirekte Aufforderung doch selbst zu handeln
  • gezieltes provokatives Aussprechen möglicher Annahmenbetroffener Kommunikationsteilnehmer
  • Ausnahmen zu erlebter Wahrnehmung beharrlich erfragen, nötigenfalls durch Paraphrasieren
  • Gestaltarbeit, die Übersetzung ausgedrückter Stimmungen mit Händen und dem Körper des Teilnehmers
  • hypothetische Verankerung positiver Entwicklungsszenarien mittels Konjunktion
  • Soziogramme, die grafische Darstellung der sozialen Beziehungen im System


Ausbildungszeit: 12 Freitagabende von 17.00 bis 21.00 Uhr
Kosten: 850,- Euro
Dozent: Frau Ramos

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