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Verhaltenstherapie

Der Begriff Verhaltenstherapie wurde von Eysenck eingeführt und bezeichnet die Gesamtheit vieler therapeutischer Verfahren, die auf eine Veränderung des gegenwärtigen Verhaltens abzielen. Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird die Aufdeckung von unbewussten seelischen Konflikten eindeutig nicht zum Ziel erklärt. Die Verhaltenstherapie ist ein Anwendungsbereich der Verhaltensforschung, deren Grundsätze auch als Lerntheorien (klassische und operante Konditionierung) bekannt geworden sind.

Im Mittelpunkt der Behandlung mit Verhaltenstherapie steht dabei die Modifikation des Verhaltens durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen und Verlernen. Jede Verhaltenstherapie zielt darauf ab, neue Einstellungen und Verhaltensweisen zu erarbeiten, die eine bessere Lebensqualität ermöglichen wie z. B. bei Depressionen, Angst oder Panik, mangelndem Selbstvertrauen oder fehlender Selbstsicherheit, Stress, einer Sucht oder Beziehungsproblemen.

In der Verhaltenstherapie wird zwar auch auf "Ursachen" in der Kindheit geschaut; es wird jedoch eher von einem lerngeschichtlichen Hintergrund ausgegangen. Aktuelle (Fehl)-Verhaltensweisen oder dysfunktionale Denkmuster stehen im Vordergrund.

Ausbildungsinhalte:

  •     Klassische Konditionierung (SORC- Modell)
  •     Operante Konditionierung
  •     Verschiedene Verstärkerpläne
  •     Verstärkerarten
  •     Selbstmanagement / Selbstregulation / Selbstkontrolle
  •     Systematische Desensibilisierung
  •     Reizkonfrontation
  •     Modellernen
  •     Token Economy
  •     Rollenspiele


Ausbildungszeit: 12 Montagabende 17.00 - 21.00 Uhr
Kosten: 850,- Euro
Dozent: Cristina Ramos

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